Arbeit für alle?

Wie wird Arbeit in Zukunft wirklich inklusiv?

 

+++ Unten gibt es den Text in Leichter Sprache +++


Podiumsdiskussion des Projekts Selbstvertretung der Lebenshilfe Trier und der VHS Trier im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie.


Wie kann eine Arbeitswelt aussehen, in der Inklusion selbstverständlich ist? Was müssen Betriebe, Werkstätten, Politik und Verwaltung dafür verändern? Und vor allem: Was sagen die Menschen, die selbst betroffen sind?


Diesen Fragen widmet sich am Donnerstag, 24. September 2026, eine Podiumsdiskussion in der VHS Trier. Unter dem Titel „Wie wird Arbeit in Zukunft wirklich inklusiv?“ lädt das Projekt „Selbstvertretung – von uns für uns!“ der Lebenshilfe Trier e. V. gemeinsam mit der VHS Trier zum Austausch über Gegenwart und Zukunft inklusiver Arbeit ein. Die Veranstaltung ist Teil der Langen Nacht der Demokratie.
Dabei soll der Blick nicht allein auf bestehende Hürden und Defizite gerichtet werden. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage, wie eine inklusive Arbeitswelt der Zukunft konkret aussehen kann: Wie können sich Unternehmen und Werkstätten auf den Weg machen? Welche Rahmenbedingungen müssen Politik und Verwaltung schaffen? Wo bestehen noch bürokratische Hürden? Und welche Veränderungen wünschen sich Menschen mit Behinderung selbst?


Mitreden ausdrücklich erwünscht
Das Besondere an der Veranstaltung ist das Fishbowl-Format. Neben den eingeladenen Gästen bleibt auf dem Podium ein Stuhl frei. Wer aus dem Publikum eine Frage stellen, von eigenen Erfahrungen berichten oder eine andere Perspektive einbringen möchte, kann dort Platz nehmen und direkt mitdiskutieren. Danach wird der Stuhl wieder für die nächste Person aus dem Publikum frei.
So soll keine klassische Podiumsdiskussion entstehen, bei der das Publikum nur zuhört. Stattdessen sind alle eingeladen, sich aktiv am Gespräch zu beteiligen.


Moderiert wird die Diskussion von Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer, Präsidentin der Universität Trier.
Auf dem Podium diskutieren Tim Schirra (REWE), Heike Josten (Expertin in eigener Sache), Gerd Dahm (Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung der Stadt Trier), Reinhilde Willems (Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Trier) und Martin Herz (Geschäftsführer der Lebenshilfe-Werke Trier).


Gemeinsam werfen sie einen Blick auf den aktuellen Stand inklusiver Arbeit, sprechen über Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven und diskutieren darüber, was sich in Zukunft verändern muss.


Poetry Slam und Ausstellung
Für einen besonderen Auftakt sorgt Don Esteban, Rheinland-Pfalz-Meister im Poetry Slam. Darüber hinaus zeigt das Projekt „Selbstvertretung – von uns für uns!“ vor Ort eine kleine Ausstellung zum Thema inklusive Arbeit.
Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetschenden begleitet.


Wer mitdiskutieren möchte, ist ebenso willkommen wie alle, die sich informieren und zunächst einfach zuhören möchten.


Termin: Donnerstag, 24. September 2026, 17 bis 21 Uhr
Ort: VHS Trier, Raum 5, Domfreihof 1b, Trier
Veranstaltung: Lange Nacht der Demokratie


Die Podiumsdiskussion wurde vom Projekt „Selbstvertretung – von uns für uns!“ der Lebenshilfe Trier e. V. in Kooperation mit der VHS Trier geplant. Das Projekt wird durch Aktion Mensch gefördert.


Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Erfahrungen und Ideen mit und diskutieren Sie mit uns darüber, wie Arbeit in Zukunft wirklich inklusiv werden kann!

+++ Leichte Sprache +++

Wie wird Arbeit in Zukunft wirklich inklusiv?
Wir laden zu einer Gesprächs-Runde ein.
Die Lebenshilfe Trier macht eine Veranstaltung zum Thema Arbeit.
Die Veranstaltung heißt:
Wie wird Arbeit in Zukunft wirklich inklusiv?


Inklusiv bedeutet:
Alle Menschen können mitmachen.
Menschen mit und ohne Behinderung.


Wir wollen darüber sprechen:
Wie können Menschen mit Behinderung in Zukunft besser am Arbeits-Leben teilhaben?
Zum Beispiel:
Was muss sich in Firmen verändern?
Was muss sich in Werkstätten verändern?
Was müssen Politik und Ämter verändern?
Welche Hindernisse gibt es noch?
Und was wünschen sich Menschen mit Behinderung?


Dabei ist uns besonders wichtig:
Menschen mit Behinderung sollen selbst zu Wort kommen.
Alle können mitreden.


Die Veranstaltung ist eine besondere Gesprächs-Runde.
Diese Form heißt Fishbowl.
Das ist ein englisches Wort.
Es bedeutet: Fisch-Glas.


Bei der Gesprächs-Runde gibt es einen freien Stuhl.
Der Stuhl ist für Menschen aus dem Publikum.
Sie möchten etwas sagen?
Sie möchten eine Frage stellen?
Oder Sie möchten von Ihren Erfahrungen erzählen?
Dann können Sie sich auf den freien Stuhl setzen.
Und Sie können mit den Gästen diskutieren.
Danach wird der Stuhl wieder frei.
Dann kann die nächste Person mitmachen.


Sie müssen aber nicht mitreden.
Sie können auch einfach zuhören.
Diese Menschen diskutieren mit:


Bei der Gesprächs-Runde sind verschiedene Gäste dabei:
Tim Schirra arbeitet bei REWE.


Heike Josten ist Expertin in eigener Sache.
Das bedeutet:
Sie kennt das Thema aus ihrem eigenen Leben.


Gerd Dahm ist der Beauftragte für Menschen mit Behinderung in der Stadt Trier.
Reinhilde Willems ist Geschäfts-Führerin bei der Agentur für Arbeit Trier.


Martin Herz ist Geschäfts-Führer der Lebenshilfe-Werke Trier.


Professorin Eva Martha Eckkrammer leitet die Gesprächs-Runde.
Sie ist Präsidentin der Universität Trier.


Poetry Slam und Ausstellung
Am Anfang gibt es einen Poetry Slam.
Bei einem Poetry Slam tragen Menschen selbst geschriebene Texte vor.
Don Esteban wird einen Text vortragen.
Er ist Rheinland-Pfalz-Meister im Poetry Slam.


Außerdem gibt es eine kleine Ausstellung.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Thema:
Inklusive Arbeit.
Barriere-Freiheit


Bei der Veranstaltung sind Gebärden-Sprach-Dolmetscher dabei.
Sie übersetzen das Gesagte in Gebärden-Sprache.
Wann und wo?


Donnerstag, 24. September 2026
Von 17 Uhr bis 21 Uhr
VHS Trier
Raum 5
Domfreihof 1b Trier


Die Veranstaltung gehört zur Langen Nacht der Demokratie.


Das Projekt „Selbstvertretung – von uns für uns!“ von der Lebenshilfe Trier hat die Veranstaltung gemeinsam mit der VHS Trier geplant.
Aktion Mensch unterstützt das Projekt mit Geld.


Kommen Sie vorbei!
Sie können mitreden.
Sie können Fragen stellen.
Oder Sie können einfach zuhören.
Wir freuen uns auf Sie!

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