28.09.2012

Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion

Fachtagung der Lebenshilfe Trier gut besucht

Am 26./27. September lud die Lebenshilfe Trier gemeinsam mit der Katholischen Akademie zur Fachtagung ins Robert-Schumann-Haus ein. Unter dem Titel „Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion" wurde die Thematik Inklusion aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Über 200 Interessierte, davon zahlreiche Mitarbeiter und Mitglieder der Lebenshilfe Trier, folgten der Einladung. Auch Bürgermeisterin Angelika Birk und Ottmar Miles-Paul, der Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, begrüßten die Teilnehmer und brachten ihre Aspekte mit in die Veranstaltung ein.

Eröffnet wurde die Fachtagung am Mittwoch Abend mit einem fesselnden Vortrag von Prof. DDDr. Sedmak. In seinem Vortrag referierte er über behinderte Menschen und ihren Wert in unserer Gesellschaft. Mit verschiedenen Thesen gelang es ihm dabei, das Publikum mit auf eine spannende Reise zu nehmen und dabei die Möglichkeit einer solchen Bestimmung in Frage zu stellen.

Der Abend wurde auf dem gemeinsamen Empfang mit angeregten Gesprächen ausklingen gelassen.

Donnerstags wurde ein pädagogischer und sozialpolitischer Blick auf Inklusion geworfen. Hierzu referierten Prof. Dr. Barbara Fornefeld (Universität Köln) und Prof. Dr. Gabriele Kuhn-Zuber (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin). Der Nachmittag war geprägt von Diskussionen, Erfahrungsberichten und der Erläuterung von Sichtweisen zum Thema Inklusion und deren Umsetzung. In der abschließenden Diskussion wurde ein positives Signal gesetzt, dass Inklusion bereits gelebt wird. Auch wenn die Umsetzung schwierig ist und auch weiterhin schwierig bleibe, sei es keine unlösbare Aufgabe.

Hier finden Sie in Kürze die Vorträge der Referenten.

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Kuhn-Zuber und Dr. Martin Rieger