24.07.2014

Erste konkrete Ergebnisse im Projekt Leichte Sprache für Trier

Im Frühjahr 2014 initiierte die Lebenshilfe Trier das Netzwerk Leichte Sprache für Trier. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern, möchte das Netzwerk für die Leichte Sprache sensibilisieren und diese in der Region etablieren. Dem Netzwerk gehören die Lebenshilfe Trier, der Trierische Volksfreund, 16vor, der Behindertenbeirat der Stadt Trier, der Beirat für Migration und Integration Trier und die VHS Trier (APAG) an. Schirmherr für das Projekt ist Oberbürgermeister Klaus Jensen.

Bei Leichter Sprache handelt es sich um eine Ausdrucksform, die aufgrund eines festgelegten Regelwerks von vielen Menschen verstanden werden kann, die sich bei der „normalen“ Sprache schwer tun. Neben Menschen mit Lernschwäche können auch Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, Menschen die an Demenz erkrankt sind oder Menschen mit Migrationshintergrund von der Leichten Sprache profitieren.

Anfang Juli fand der erste Grundlagenkurs zur Leichten Sprache statt. An dem Kurs nahmen 20 Teilnehmer aus verschiedenen Einrichtungen und Organisationen teil. Während der anderthalb Tage wurden die Regeln der Leichten Sprache erlernt und in vielen praktischen Übungen angewendet.
Ein Ergebnis des Kurses ist der Text über das Olewiger Weinfest in Leichter Sprache.
Hier finden Sie den Text in Leichter Sprache

 

Das aktuelle Projekt hat eine Laufzeit bis Ende des Jahres. Eine Fortsetzung ist geplant. Gefördert wird das Projekt „Leichte Sprache für Trier“ von Aktion Mensch. Weitere Informationen zum Netzwerk und den Grundkursen zur Leichten Sprache gibt es unter www.leichte-sprache-trier.de